Review: Broilers – Puro Amor

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Review: Broilers – Puro Amor

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Souverän an der Spitze

Aus der einst so unscheinbaren Düsseldorfer Oi-Kapelle ist längst einer der größten Rock-Acts des Landes geworden. Mit ihrem bisher abwechslungsreichsten, stilistisch wie emotional vielseitigsten, den Band-Wurzeln dabei dennoch stets treu bleibenden, achten Album zementieren Frontmann Sammy Amara & Co. diesen Status hier ganz souverän. Der Spaß beginnt mit ›Nicht alles endet irgendwann‹, einer herrlich swingenden, geradewegs euphorisierenden Nummer die (sowie es wieder möglich ist) live garantiert voll abräumen wird. Kämpferisch und etwas düsterer geht es dagegen bei der Hymne ›Gib das Schiff nicht auf!‹ zu, während ›Diktatur der Lerchen‹ auf stürmisch-nervöse Weise echte Dringlichkeit vermittelt.

Melancholie mit einem Schimmer Hoffnung war schon immer eines der Lieblingsthemen des Quintetts. ›Alles wird wieder Ok!‹ zeigt, wie brillant sie es beherrschen. Das absolute Meisterstück der Platte bleiben dennoch die herzzerreißend getexteten, wunderbar atmosphärischen ›Dachbodenepisoden‹.

8 von 10 Punkten

Broilers, PURO AMOR, SKULL & PALMS/WARNER

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